Sonntag, 13. April 2014

Wohnzimmer statt Hörsaal

Ich dachte anfangs, dass es sich bei dem Begriff „Fernstudium“ um ein Studium im Ausland handelt. Doch ganz im Gegenteil: Ein Fernstudium ermöglicht es dir, bequem von zu Hause aus zu studieren, da du die erforderlichen Studienmaterialien mittels Internet zugesandt bekommst. Somit steigen die Kosten nicht ins unermessliche und du kannst dich neben Beruf und Familie weiterbilden. Ich bin positiv überrascht, dass nicht nur die Matura bzw. das Abitur sondern auch eine berufliche Qualifikation und Praxis, eine Studienberechtigungsprüfung oder eine Berufsreifeprüfung mit einem Jahr Studienerfahrung Möglichkeiten für das Antreten eines Studiums darstellen. Dabei stehen unter anderem Psychologie, Wirtschaftswissenschaften und Mathematik zur Auswahl. Zum Austausch mit Mitstudierenden werden Online-Lernplattformen genutzt. Doch ob dies den persönlichen Kontakt ersetzen können? Für mich kaum vorstellbar!
Zeit ist wie bei so vielen Dingen im Leben auch beim Fernstudium ein wichtiger Faktor. So wird es kaum möglich sein, neben einem Vollzeitjob die für das Lernen benötigte Konzentration und auch Zeit aufzubringen. Zudem führt eine fortwährende Doppelbelastung zu Stress und folglich auch zu Krankheiten. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Arbeitszeit zu kürzen.


fernstudien.at

Hier geht’s zu Unterlagen der verschiedenen Studiengänge

 


Gyow!

Sonntag, 6. April 2014

Tipps für Büffelmuffel


Egal ob Matura bzw. Abitur, Lehrabschlussprüfung oder Prüfung für den Führerschein. Jedes Mal sitzt man vor einer großen Menge an Stoff und kann sich nicht zum Lernen motivieren, da man oftmals nicht recht weiß, wie man den Stoff aufbereiten soll.

Umso besser, dass sich dies unproblematisch lösen lässt indem du verschiedene Lernmethoden anwendest und schlussendlich jene beibehältst, die dir am besten liegen. Bekannte Arten, die sich auch bei mir bewährt haben, sind Bilder, Mindmaps und Karteikarten. Natürlich bieten sich auch Audioaufnahmen oder das Abfragen des Stoffs durch Freunde an. Es ist ratsam, im Vorhinein abzuwägen, ob sich die aufwendigsten Methoden bei wenig Stoff überhaupt lohnen.

Folgende Dinge sollten für erfolgreiches Lernen zusätzlich beachtet werden:

  • Eliminiere Konzentrationshindernisse, die dich vom Lernen ablenken.
  • Auch wenn es schwer fällt, das allerwichtigste beim Lernen ist die richtige Einteilung, um Stress zu vermeiden. Hierfür teilst du den Stoff am besten auf mehrere Tage auf. Der Tag vor dem Test sollte für das Wiederholen freigehalten werden.  Doch dieser Tipp wird vermutlich von den Wenigsten eingehalten.
  • Fasse die Hauptaussage langer Texte in eigenen Worten zusammen.
  • Vergiss nicht, das Gelernte zu wiederholen, um es zumindest im Kurzzeitgedächtnis zu behalten. Falls du dir etwas gar nicht merken kannst, helfen Eselsbrücken.
  • Gönne dir zwischendurch Pausen!

 

 

Gyow!

Sonntag, 30. März 2014

„Come together” zum Puppentheater

Vor kurzer Zeit stieß ich auf Studienrichtungen, von denen man dachte, dass sie nicht existieren. Zwei davon erläutere ich genauer.

Zeitgenössische Puppenspielkunst
Der Studiengang „Zeitgenössische Puppenspielkunst“, welcher von der Hochschule „Busch“ Berlin angeboten wird, setzt den Fokus anfangs auf Animation, Puppenspiel und Schauspiel. Während des anschließenden Hauptstudiums sollen sich die Studierenden an Projekten beteiligen bzw. eigene durchführen. Somit finden die jungen Personen durch die die kombinierte Ausbildung aus Schauspiel und Puppenspiel ihre eigene Form des Schauspiels. Diese Studienart endet mich einem Diplom als Puppenspieler/Darstellender Künstler bzw. Puppenspielerin/Darstellende Künstlerin.
Die Studieninhalte umfassen nicht nur die klassischen Studienfächer, wie Schauspiel, Gesang, und Puppenspieltechniken sondern auch Pantomime, Beatboxen und Stop-Motion – eine Filmtechnik, bei der eine Abfolge von einzelnen Bildern zu einem bewegten Film führt. Klingt sehr aufregend!

The Beatles: Popular Music & Society
Für all diejenigen, die eher eine Studienrichtung mit musikalischem Hintergrund einschlagen möchten, bieten sich das Beatles Studium an. Nein, du hast dich nicht verlesen und kannst tatsächlich eine der erfolgreichsten Bands der Musikgeschichten wissenschaftlich analysieren. Der begehrte Beatles-Masterstudiengang existiert wirklich und wird an einer Universität in Liverpool unter der Bezeichnung „The Beatles: Popular Music & Society“ angeboten. Die Vorträge und Studienmaterialien handeln von den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Hintergründen 40er und 50er, der Zeit, in der die Fab Four lebten. Beatles-Experten haben sogar gute Karrierechancen, da das Thema Popkultur immer beliebter wird.

Falls dich diese beiden Studiengänge nicht ansprechen, kannst du immer noch Informationen über das Bierstudium "Brewing & distilling“, die Wissenschaft der Kaffeebohnen „Coffee Economics and Science“oder aber auch den Studiengang über Computerspiele „Sound – Vision – Games“ einholen.

Gyow!

Sonntag, 23. März 2014

Vorlesungen, Übungen, ECTS-Punkte - Was war das nochmal?


Begriffe des Studienalltags:

Vorlesungen

Eine vom Professor oder Dozenten gehaltene Lehrveranstaltung vor einer großen Zahl an Student/innen einer Uni bzw. FH. Als Materialien dienen Skripte oder Folien, die oftmals mit eigenen Anmerkungen ergänzt werden müssen. Die Vorlesungen können meist freiwillig besucht werden. Doch am Ende eines jeden Semesters werden deren Inhalte schriftlich oder mündlich geprüft.

Übungen

Diese werden verpflichtend zu einer Vorlesung angeboten und helfen, das theoretisch Erlernte praktisch anzuwenden. Die Studierenden sind verpflichtet, sich aktiv in Form eines Referats, einer schriftlichen Ausarbeitung oder einer Klausur in die Übungen einzubringen.


studieren.at/uni-abc

ECTS-Punkte

Dabei handelt es sich um ein europaweit standardisiertes System, welches in erster Linie das Vergleichen von Studienprogrammen erleichtert. Für jede Lehrveranstaltung wird die durchschnittliche Zeit, die zur Ausführung der einzelnen Aufgaben der Kurse benötigt wird, geschätzt und anschließend in ECTS-Punkte umgewandelt. Dabei umfasst ein ECTS-Punkt umgerechnet 25 Stunden an Arbeitsaufwand. Als Lernaktivitäten zählen Teilnahmen an Lehrveranstaltungen, Praktika, Selbststudium, Prüfungsvorbereitung und Abschlussarbeiten mit anschließenden Abschlussprüfungen. Ein Studienjahr von Vollzeitstudenten/Vollzeitstudentinnen beträgt das Arbeitspensum 60 ECTS-Punkte, d.h. 1.500 Stunden.




Gyow!

Sonntag, 16. März 2014

Wenn das Studium dein Börserl strapaziert…


Lebensmittel, Bücher, Miete, Versicherung und Freizeitgestaltung sind natürlich nicht gratis. All diese Kosten kommen während des Studiums auf dich zu und müssen gedeckt werden. Dazu kannst du folgenden Möglichkeiten in Betracht ziehen:


Logischerweise bitte man bei Geldnot die Eltern bzw. die Verwandtschaft um Unterstützung. Falls sie dir finanziell jedoch nicht unter die Arme greifen können, wäre die Bereitstellung von Lebensmittel auch hilfreich.

Eine weitere Option zur Studienfinanzierung wäre ein Nebenjob in Bars, im Supermarkt oder in Modegeschäften. Bei gründlicher Suche findest du womöglich einen Job mit einem Aufgabenbereich, der deiner Studienwähl entspricht.

Die Möglichkeiten der staatlichen Förderung sind sowohl Familien-, Studien- und Wohnbeihilfe als auch Stipendien. Letzteres ist die optimale Lösung, sofern du ein/e ehrgeizige/r Student/in mit konstanter und überdurchschnittlich guter Leistung bist. Dabei musst du dich allerdings an gewisse Auflagen und die vorgegebene Anzahl der Semester deines Studiengangs halten.

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Doch diesmal nicht. Die Rede ist von der Aufnahme eines Studienkredites. Ich stehe diesem Weg der Finanzierung kritisch gegenüber, da der Student lernen sollte, mit seinem Geld zu wirtschaften, um nicht mit Schulden ins Berufsleben zu starten.

Sonntag, 9. März 2014

Mit Hilfe eines Tests zur richtigen Studienwahl?




Rund 14.000 Getestete, jährlich zwischen 400 und 600 Schülerinnen – dies ist die Bilanz der seit mehr als 20 Jahren durchgeführten Tests der Linzer Hochschule für angehende Studenten. Dabei handelt es sich um schriftliche Prüfungen, bei denen Interessen, Fähigkeiten, fachspezifische Themen und die Intelligenz der einzelnen Maturantinnen getestet werden.


Das Ziel dabei ist, die hohe Rate der Studienabbrecher zu minimieren, denn nur ein kleiner Teil aller Studienanfänger schließen ihr Studium ab. Zudem dient er als Hilfe, eigene Fähigkeiten zu ermitteln und persönliche Entscheidungen zu treffen.


Die Schülerinnen nehmen den Test gut an und bewerten ihn als „professionell“. Dennoch bleiben einige Aufgaben auf Grund des hohen Schwierigkeitsgrades und des geringen Zeitlimits ungelöst. Diese Tatsache ist nicht schlimm, da gezeigt werden soll, welche Leistung unter Druck erbracht werden kann.

Für mich ist unklar, ob ich durch den besagten Test die für mich richtige Studienrichtung finden würde. Einen Versuch wäre es trotzdem wert. Ich fände es positiv, wenn mehrere Schulen (auch meine) dem Vorbild der HBLA-Lentia und des Gymnasiums Petrinum folgen würden und auch solche Tests anbieten würden. Eine weitere Möglichkeit, die bei der Studienorientierung hilfreich ist, sind Informationsveranstaltungen von Fachhochschulen.
derstandard.at
Gyow!

Sonntag, 2. März 2014

Wo wohnst du? Teil 3


Eine eigene Wohnung während des Studiums zu haben, ist ein großer Schritt in die Selbstständigkeit und klingt verlockend. Du bist für dich, kannst ungestört lernen und organisierst dir den Haushalt nach eigenen Wünschen. Trotzdem solltest du beachten, dass du die anfallenden Kosten, wie Miete, Strom, Lebensmittel, Internet etc. selbst tragen musst. Falls du keine privaten Sponsoren oder zufälligerweise einen Geldesel im Garten stehen hast, kann es am Monatsende finanziell ganz schön knapp werden.

Mach dir über die folgenden Fragen Gedanken:

  • Welchen Betrag dürfen die Gesamtkosten der Wohnung nicht übersteigen?
    • Gibt es im Beschreibungstext Hinweise auf zusätzliche Kosten?
  • Wo genau möchte ich wohnen?
    • Habe ich bestimmte Wünsche bezüglich des Stadtteils bzw. der Umgebung?

„Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!“ In punkto Wohnungssuche ist es ratsam, rechtzeitig anzufangen, um die bestmögliche Auswahl zu haben. Zudem musst du die Vermieter von dir überzeugen, da diese ihre Wohnungen ungern an Studenten vermieten. Doch vorher solltest du dich am besten noch über das Mietrecht informieren.